Montag, 19. Februar 2018

Montags-Goodies #8


Willkommen bei den  Montags-Goodies!



Goodie # 1:



Vitaminbombe gefällig?
Solche gehäkelten Früchte sind ideal für die Puppenküche oder den Kaufmannsladen, aber auch als Deko machen sie sich nicht schlecht!
Hier findet ihr die Anleitungen für Karotte, Apfel, Birne, Mandarine, Erdbeere, Kiwi, Pilz, eine geschälte Banane und eine normale sowie für den Korb.
Wie immer bei Drops kann die Anleitungen auch in vielen anderen Sprachen angezeigt werden!



Goodie # 2:



Die Farbabstufungen machen dieses Granny Square zu etwas ganz Besonderem - aber der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!



Goodie # 3:

Folded Fortune Teller

 

Da werden Kindheitserinnerungen wach!
Wir haben so etwas immer aus Papier gefaltet, die eine Hälfte des Inneren wurde blau angemalt, die andere rot, das waren dann Himmel und Hölle. Bei blau hat man also gewonnen, bei rot ist man in der Hölle gelandet 😀
Eine wirklich nette Idee ist dieses gehäkelte Dings (ich weiß gar nicht, wie das heißt!), in das man kleine Botschaften a la Glückskeks reinstecken kann!



Goodie # 4:

Pandora's Box Blanket von The Crochet Crowd



Wer kennt Mikey von The Crochet Crowd noch nicht? In Kanada ist es anscheinend so kalt, dass sogar die Männer zum Häkeln anfangen! 😉
Will ich mal einen neuen Stich häkeln, weiß aber nicht so recht weiter, dann schaue ich mir gern seine Youtube-Videos an, und auch sonst besuche ich gerne den Blog. Und da habe ich jetzt diese Decke entdeckt, bei der man mit verlängerten festen Maschen das Muster macht!




Goodie # 5:

Hugo, the Lamb von Nea Creates



Dieses süße kleine Lämmchen erinnert mich an die 4-Seasons-Dinger von Lalylala und steht ganz oben auf meiner Häkel-Wunschliste!



Bis bald und fröhliches Häkeln!



             Alles Liebe,
                   Sandra 


Sonntag, 18. Februar 2018

BUCH Martin Krist - Die Mädchenwiese

Wow! Das ist mal ein Buch, das sofort von 0 auf 100 ist!
Man springt immer wieder zwischen Ereignissen bei den diversen Personen hin und her, und überall ist es so spannend, dass man dieses Buch nur verschlingen kann!
Es bleibt von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend so fesselnd und am Ende werden die einzelnen Handlungsstränge geschickt miteinander verwoben!


Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen.

Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu.

Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.


Freitag, 16. Februar 2018

Ragdoll Schweinchen Penelopig

Endlich habe ich es ausprobiert: eine Ragdoll zu häkeln!
Zumindest eine halbe, denn der Kopf ist normal rund im Amigurumi-Stil gemacht:


Anleitung: Little Penelopig von Lisa Kingsley um ca. € 4,80
Wolle: melierte Sockenwolle von Hofer und Gründl Lisa in Rosa
Häkelnadel: Nr. 2,5


Na ja. So ganz zufrieden bin ich nicht.
Die Ohren bleiben nicht in ihrer Form, weil sie statt im Amigurumi-Stil nur in Reihen gehäkelt sind.
Bei der Schnauze hatte ich keinen blassen Schimmer, wie ich das so hinkriegen soll wie beim Original.
Auch das Zusammennähen von Vorder- und Rückseite ist mir nicht sehr sauber gelungen.

Und NIE WIEDER häkle ich mit der Gründl Lisa ein Amigurumi!
Weil sie von der Stärke zu der dünnen Sockenwolle gepasst hat, hab ich mich für sie entschieden, aber sie ist wirklich katastrofurchtbar zum festen Häkeln, weil sie dauernd zerfasert... 😡



Ich bin heute schlecht drauf. Merkt man glaub ich 😁
Meine letzte Verkühlung liegt 3 oder 4 Jahre zurück, dafür hat es mich jetzt umso schlimmer erwischt mit Halsweh, dann Schnupfen und jetzt noch Husten. *grummel* Ich bin nicht gerne krank... dauert etwas länger als zwei Tage, werde ich immer ganz deprimiert, weil ich das Gefühl habe, das vergeht gar nicht mehr...


Mittwoch, 14. Februar 2018

ENTRELAC meets LOG CABIN: weiß-rosa Decke

Eigentlich wollte ich als nächstes ein Schultertuch aus bunter Sockenwolle machen.
Beim Stöbern in meinem Vorrat hab ich dann aber ein kleines Quadrat gefunden, das ich vor längerer Zeit schon mal gehäkelt hätte, um daraus eine Decke zu machen. Und zwar wollte ich den bunten Farbverlauf nicht wie sonst üblich in horizontalen Reihen haben, sondern in vertikalen. Irgendwie hat mir damals der Plan gefehlt, aber nachdem ich in der Zwischenzeit das Entrelac-Häkeln in der Runde bei diesem Polster ausprobiert habe, war auf einmal alles klar und das ist jetzt dabei herausgekommen:


Zufällig habe ich auch gerade einige Knäuel weißer Wolle in (fast) derselben Stärke wie die dünne Sockenwolle bei der Eröffnung eines neuen Billig-Ramschladens gekauft. 69 Cent für den Knäuel, und sie ist sogar recht weich, es lässt sich sehr gut damit häkeln und das Gehäkelte fühlt sich gut an.
Melierte (Socken)Wolle verwende ich nämlich am liebsten kombiniert mit einer einfarbigen, weil dann die Farben besser zur Geltung kommen als in dem Farbgewusel, das sonst entsteht.


Das 1. bunte Quadrat in der Mitte ist ganz normal im Tunesischen Stich gehäkelt mit 22 Maschen in der Breite und 22 Reihen hoch.
Darauf habe ich dann in Weiß im Entrelac-Stil ein zweites gemacht.
Anstatt jetzt aber wie bei Entrelac in der Runde auf der nächsten Seite des 1. Quadrates weiterzuhäkeln, habe ich in der letzten Reihe die abschließenden Kettmaschen weggelassen und stattdessen so ähnlich wie bei einer Log-Cabin-Decke weitergehäkelt. Also die 22 Luftmaschen für das neue Quadrat (das in dem Fall aber ein Rechteck wird!) gemacht, und nicht 22, sondern 44 Reihen.



Weil die letzte Reihe wegen der fehlenden Kettmaschen nicht richtig abgeschlossen wurde, muss man hier beim Draufhäkeln ganz normal in das vertikale Maschenglied einstechen, aber anstatt den Faden beim ersten Mal nur durch eine Schlaufe zu ziehen, zieht man ihn gleich durch zwei.
Somit wird verhindert, dass dieser Teil zu löchrig ausschaut.
Gelangt man dann nach diesen ersten 22 Reihen zu dem Teil, an dem man wieder seitlich des nächsten Quadrates weiterhäkelt, macht man ganz normal wie beim Entrelac-Häkeln weiter, indem man am Anfang der Rückreihe den Faden nur durch 1 Schlaufe zieht, und dann erst immer durch 2.


Obwohl die Wolle recht dünn war (pro 50g-Knäuel 210m Lauflänge bei der bunten Sockenwolle und 257m bei der weißen), hab ich Häkelnadel Nr. 4 genommen.
Für die 22 Maschen kann man schön die normale Bambus-Häkelnadel verwenden - eine extra Häkelnadel mit Seil ist hier also nicht notwendig.

Die Decke ist wegen der dünnen Wolle also recht leicht geworden und durch das Tunesische Häkeln ganz weich und anschmiegsam.




Die Umrandung habe ich dann mit der 3,5er Häkelnadel gemacht, normal gehäkelt nach dieser Anleitung:



Damit die Büschelmaschen nicht zu dick werden bzw. ich nicht allzu viel Wolle verbrauche (ich hab gut geschätzt, denn nur ein halber Knäuel ist übrig geblieben!), habe ich dabei nur 2x eingestochen, also insgesamt 5 Umschläge auf der Nadel gehabt statt den 9, die ich normalerweise mache, wenn es dick und flauschig werden soll.



Alleine für die Umrandung habe ich 4 Knäuel Sockenwolle gebraucht, insgesamt sind für die Decke 7 Knäuel in Weiß und 9 Knäuel in Bunt draufgegangen.

Mit etwa 150x150 cm passt sie recht gut auf meine Couch - mittlerweile weiß ich schon nicht mehr, wohin mit den vielen Decken und diese ist bereits die dritte, die übereinander dortliegt! 😀 Noch ein paar mehr und ich kann Prinzessin auf der Erbse spielen! *g*